Aufkirchner Gespräche am 30.11.2011

Elternsein in der Pubertät


Fast 60 Gäste interessierte das Thema „Freund, Sparringspartner oder Polizist? - Elternsein in der Pubertät“, zu dem der Montessori-Verein Erding e.V. die Montessori-Pädagogin und Gründerin der Familien- und Lernwerkstatt in Starnberg, Nicola Geiger-Pollack, als Referentin gewinnen konnte. Überwiegend Mütter, aber auch vereinzelte Väter, die sich zu Hause mit pubertierenden Jugendlichen auseinandersetzen müssen, waren gekommen.

Was passiert eigentlich mit meinem Kind in dieser oft als schwierig empfundenen Phase zwischen 11 und 18 Jahren? Was passiert mit uns Eltern und Pädagogen als Reaktion darauf und wie können wir uns angemessen verhalten, damit in dieser Zeit die Beziehung zu dem jungen Menschen auf der Suche nach sich selbst erhalten bleibt? Können wir uns vorbereiten, wo finden wir u.U. Hilfe? Diese und viele andere Fragen beantwortete Frau Geiger-Pollack verständlich, kompetent und aufrichtig. Ein universelles Rezept gibt es natürlich nicht. Trotzdem können Familien die Zeit des Sich-Voneinander-Lösens, in der aus Kindern selbstständige und (sich) selbstbewusste Erwachsene werden,  meistern, das machte die Referentin glaubhaft.

Wer mehr über die Arbeit von Nicola Geiger-Pollack wissen möchte, informiert sich unter http://www.familien-und-<wbr></wbr>lernwerkstatt.de/index.html.

    

 

Aufkirchner Gespräche am 05.07.2011

Informativ und unterhaltsam zugleich: Brigitte Adorno referierte über die Kunst des Lernens

     

Der kräftige Applaus am Ende des Abends zeigt die Anerkennung der Seminar-Teilnehmer über Brigitte Adornos anschauliche und zugleich informative Gestaltung der „Aufkirchner Gespräche“ vom vergangenen Dienstag. Obwohl das Wetter eher zum Biergarten-Besuch verführte, hatten sich rund 40 interessierte ZuhörerInnen in der Montessori-Schule eingefunden.

Das Thema des Abends lautete „Welcher Lerntyp ist mein Kind?“. Nach Darstellung der einzelnen Lernprofile konnte erst einmal jeder erforschen, mit welchen Sinnen er selbst Informationen verarbeitet. Im zweiten Teil des Vortrags bot die Lernberaterin und langjährige Pädagogin Adorno Hilfestellungen, die den einzelnen Lerntypen die Arbeit erleichtert. Geschickt eingestreute praktische Übungen und Bewegungsangebote sicherten ihr durchweg die Aufmerksamkeit des Publikums.

Kein Frontal-Seminar also, sondern ein kurzweiliger Abend zum Mitmachen - so jedenfalls erlebten die Teilnehmer diese „Aufkirchner Gespräche“ des Montessori-Vereins, und so sollte Unterricht ja auch sein.

Aufkirchner Kultur-Frühstück - Literatur für junge Leser

Nachdem sich die Lesungen der Aufkirchner Kultur-Frühstücke bisher immer an ein erwachsenes Publikum gerichtet hatten, standen am Sonntag, den 03.07.2011 die Kinder im Mittelpunkt: zu Gast in der Montessori-Schule war die Erdinger Kinderbuch-Autorin und Grundschullehrerin Christiane Wittenburg. Während Eltern, Tanten und Großeltern noch angeregt plaudernd und entspannt beim Brunch saßen, stürmten die Kinder in das kleine Häuschen der Mittagsbetreuung und lauschten Gedichten aus den Fingerspielen, der Geschichte von Pauline, die schon selber Zähne putzen kann, spannenden Detektiv- und Rätselgeschichten und zum Schluss sogar einer ganz neuen Piratengeschichte, die Christiane Wittenburg aus einer richtigen Schatztruhe hervorholte.
Viele der kleinen Zuhörer brauchten danach erst mal eine kleine Stärkung. Die duftenden frischen Waffeln am Buffet kamen da wie gerufen! Mit frischer Kraft ging es anschließend zu einer tollen Detektiv-Schnitzeljagd. An deren Ende gab es zwar kein Schnitzel, wie eine kleine Detektivin mutmaßte, dafür aber eine kleine Nascherei und einen professionellen Ausweis für die geprüften Meisterdetektive. Unter allen kleinen TeilnehmerInnen wurden anschließend tolle Bücherpreise verlost.
Am Büchertisch fiel die Wahl oft schwer: Will ich lieber die Rittergeschichten mit nach Hause nehmen oder doch das Buch über Indianer? Wie auch immer die Entscheidung ausfiel, die Autorin signierte aufmerksam jedes Exemplar. Wie viele Kinder verbrachten den kühlen und windigen Sonntagnachmittag wohl mit einem neuen Buch daheim auf dem Sofa? 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

 

Aufkirchner Gespräche: Erziehen mit Herz und Hirn

   

 

Sehr gut besucht waren die Aufkirchner Gespräche des Montessori-Vereins in der Montessori-Schule am 01. März 2011. Auf dem Programm stand ein Film zum Thema „Erziehen mit Herz und Hirn – was Kinder und Eltern brauchen“ mit anschließender Diskussion.


Viele Eltern staunten, wie kurzweilig zwei Koriphäen auf diesem Gebiet ein so ernstes und wichtiges Thema behandeln können. Denn der Ton im Dialog zwischen dem dänischen Familientherapeuten Jesper Juul und dem Göttinger Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther war zeitweise sehr humorvoll. Ein Grund dafür ist möglicherweise, dass die Forschungen des Neurobiologen mittlerweile Juuls Thesen belegen. Der fordert seit vielen Jahren, Kinder nicht mit Wissen zu füttern, sondern sie in ihrem eigenen Forscherdrang zu begleiten und zu unterstützen. Eine radikale Abkehr von der traditionellen Pädagogik sei notwendig, denn „Kindern lernen nicht wie Schüler, sondern wie Forscher“, so Jesper Juul. Ähnlich argumentiert Prof. Hüther: „Man lernt nicht, was man soll, sondern ganz viel drumherum.“ Der Weg ist also das Ziel, diese Weisheit des Konfuzius gilt demnach ganz besonders für das Lernverhalten von Kindern.

 

Die sich anschließende Diskussion - moderiert von Mathias Voelchert, Gründer und Leiter von familylab Deutschland, und Andreas Stüwe, Vorsitzender des Vereins „Eine Schule für Alle - in Bayern“ drehte sich hauptsächlich darum, was sich auf politischer Ebene im schulischen Bereich verändern muss und wie Eltern ihren Schulkindern den Rücken stärken können.

 

Einig waren sich alle Diskutanten darin, dass in der heutigen Zeit die Schüler nicht einfach wie kleine geölte Lernmaschinen funktionieren sollen. Ihnen muss vor allem die Möglichkeit gegeben werden, mitzudenken und zu gestalten.Weder die Regelschulen noch die Politiker haben darin bisher ihre Hausaufgaben gemacht.

 

 

 

Kinderfasching 2011

Avatar trifft Prinzessin aus dem Morgenland

   

Wenn Captain Cody und ein Feuerwehrmann mit Indianern und Vampiren spielen, muss Fasching sein. Beim Kinderfasching in der Montessori-Schule hatten am Samstag, 26. Februar 2011, viele phantasievolle Kostüme ihre diesjährige Premiere. Schwarze, gestreifte, gepunktete und ein gestiefelter Kater tanzten mit Hexen, Marienkäfern und zierlichen Wassernixen Polonaise. Cowboys und Indianer lachten sich über die Späße von Clown Pippo schlapp. Orientalisch gekleidete Akrobatinnen zeigten vor Geistern und Prinzessinen, was sie können.  Burgfräuleins und Bienen warteten gespannt darauf, wer wohl den Malwettbewerb gewonnen hatte (Beatrix Leder). Wen das alles hungrig gemacht hatte, ließ sich von Elvis Presley und fröhlichen Nonnen leckere Crepes zubereiten oder von Rotkäppchen süße Krapfen servieren.

Bei so vielen Gästen hatte es die Jury des Kostümwettbewerbs nicht leicht. Prämiert wurden am Ende zwei beinah gepiercte Punkerinnen mit turmhoher Haarpracht (Tamara Quast, Alaya), ein stolzer Zauberer, dessen Zauber-Baby doch tatsächlich Mr-Spok-Ohren hatte (Mike und Matteo) und ein ganz und gar blauer, graziler Avatar (Elina Adler). Nur der echte Feuerwehrmann hatte rein gar nichts zu tun und gerade deshalb ebenfalls einen vergnüglichen Nachmittag.

Viele schöne Eindrücke und sämtliche Fotos gibt es unter Verein / Fotogalerie / Kinderfasching.

 

Veranstaltungskalender

Mai - 2012
Son Mon Die Mit Don Fre Sam
  01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31