Projekt Ganztagsschule

Die AG Ganztagsschule hat im Schuljahr 2009/10 die Grundlagen geschaffen, den Status Quo „offene Ganztagsschule“ zu realisieren und so maßgeblich zum Erfolg der gegenwärtigen Angebote beigetragen. In einem demokratischen Prozess und im intensiven Dialog mit allen Beteiligten, den wir gerne im kommenden Jahr weiterführen wollen, wurden die wesentlichen Weichenstellungen getroffen und das Experiment „Ganztagsschule“ gewagt. Aus heutiger Sicht können wir sagen, dass es geglückt ist.

Wo stehen wir?

Seit dem Schuljahr 2010/11 hat unsere Schule den Status „offene Ganztagsschule“. Alle Schülerinnen und Schüler ab der vierten Jahrgangsstufe haben sich für mindestens zwei ganze Nachmittage verpflichtet. Der Stundenplan wurde so gestaltet, dass an diesen „Ganztagen“ ein rhythmisierter Unterricht erfolgen kann, also Kernfächer mit Sport- und Neigungsangeboten abwechseln und so für die SchülerInnen ein in hohem Maße stressfreier und lernbereitschafts-fördernder Lebensraum geschaffen wird. Auch für besondere Projekte im „Lebensraum Schule“ öffnet sich so ein Zeitfenster, ein Unterrichtskonzept aus einem Guss wird möglich.


Die mit diesem neuen Angebot verbundenen organisatorischen und pädagogischen Herausforderungen wurden im laufenden Schuljahr engagiert angegangen und weitestgehend gemeistert. Die Akzeptanz bei Schülern, Lehrern und Eltern ist enorm, wie die Umfragen und auch die Berichte in der Säulenklausur zeigen. Vielfach besteht der Wunsch, das Ganztagsangebot noch stärker auszuweiten.

Der förderrechtliche Rahmen

Das Ganztagsangebot des Schuljahres 2010/11 wird zu einem großen Teil staatlich gefördert. Es ist erklärtes bildungspolitisches Ziel der Staatsregierung, Ganztagsschulen zu unterstützen und den Anteil der Ganztagsangebote am gesamten Schulsystem auszuweiten. Diese Förderpraxis führt dazu, dass wir die Nachmittagskurse bereits jetzt mit nur wenigen Ausnahmen (Mittagsbetreuung), und nun vollständig ohne zusätzliche Schulgeldkosten anbieten können.

Förderrechtlich wird zwischen den sogenannten offenen und den gebundenen Ganztagsschulen unterschieden: Eine offene Ganztagsklasse im Sinne dieser Definition ist durch ein Nachmittagsangebot an mindestens vier Wochentagen gekennzeichnet, das individuell und wahlfrei besucht werden kann. Schüler können hier eine freiwillige (dann aber für das ganze Schuljahr verpflichtende) Anmeldung für die gewünschte Zahl von Nachmittagsangeboten abgeben.

Eine gebundene Ganztagsklasse ist dadurch gekennzeichnet, dass alle Schüler der Klasse sich für die Wahrnehmung von Nachmittagsangeboten an vier Tagen pro Woche entschieden haben. Dies führt dazu, dass auch Pflichtunterricht am Nachmittag stattfinden kann, da die Anwesenheit aller Schüler sichergestellt ist und damit die pädagogischen Möglichkeiten der Rhythmisierung voll ausgeschöpft werden können. Für das Schuljahr 2011/12 werden Gruppen der offenen und der gebundene Ganztagsschule im Hauptschulbereich sowie gebundene Gruppen im Grundschulbereich nahezu kostendeckend gefördert - für offene Gruppen im Grundschulbereich ist die Förderung deutlich reduziert.

Die Pläne der Ganztags-AG

Die Ganztags-AG möchte als säulenübergreifende Arbeitsgruppe die Qualität des Ganztagsangebotes weiter optimieren. Im kommenden Schuljahr 2011/12 wollen wir die Struktur des Ganztagsangebotes beibehalten, die Inhalte jedoch noch vielfältiger gestalten und das Zusammenspiel zwischen Nachmittags- und Vormittagsangebot intensivieren. Für das Schuljahr 2012/13 halten wir eine Ausweitung der offenen Ganztagsschule verpflichtend auf drei Tage für die Mittel- und Oberstufe für wünschenswert und praktikabel. Wie dies genau aussehen soll, das wollen wir gerne im kommenden Schuljahr zusammen mit Euch allen erarbeiten, planen und konkretisieren.

Würde die gesamte Schule aus Ganztagsklassen bestehen, hätte dies etwa eine Verdopplung der für das Ganztagsangebot zur Verfügung stehenden Fördermittel zur Folge. Alle Klassen könnten so eine Unterrichts-Rhythmisierung über die gesamte Schulwoche realisieren, was die pädagogischen Möglichkeiten und auch die stundenplanerischen Freiheiten so sehr erhöht, dass viele dies als „Quantensprung“ in der Schulqualität bezeichnen. Dass die aktuelle bayrische Schulpolitik auch in den nächsten Jahren eine solche Entwicklung begrüßen und fördern wird, ist absehbar. Innerhalb und außerhalb unserer Schule gibt es Stimmen, die eine Entwicklung hin zu diesem Szenario – nicht nur für die Monte, sondern für alle bayrischen Schulen – mittelfristig als unausweichlich sehen.

Ob wir als Montessori-Verein Erding für unsere Schule auch diesem Trend folgen wollen oder ob wir - wie in vielen anderen Dingen in unserer Schulgeschichte auch - eine eigene, vielleicht bessere Lösung finden werden, liegt an uns Eltern, die wir aktiv die Zukunft der Schule unserer Kinder mitgestalten. In diesem Sinne seid Ihr alle herzlich eingeladen, Euch im nächsten Schuljahr in der AG Ganztagsschule zu engagieren.

 

Aufkirchen, Juli 2011

Aufkirchner Ferien/Ostern: Fit wie ein Turnschuh

Für: sportbegeisterte Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren

Wann: in den Osterferien vom 15. April – 18. April 2019

Mo bis Do von 8.30 Uhr - 16.00 Uhr

Teilnahmegebühr:

100,00 Euro pro Kind
  95,00 Euro für Montessori Kids
    5,00 Euro Geschwisterrabatt

Veranstaltungskalender Schule

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