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Schule ohne Rassismus – Warum?

„Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten.“

Dieser Text steht auf den Grabstein von Maria Montessori, der Begründerin der Montessoripädagogik. Dieser Satz ist nicht nur einer der bekanntesten Aussagen von ihr, sondern in vielerlei Hinsicht einer der bedeutendsten.

Die Welt hat sich verändert - sie ist klein geworden. Innerhalb von Stunden kann man mit dem Flugzeug auf die andere Seite unseres Planeten gelangen. Kriege, die damals weit weg zu sein schienen, sind quasi vor unserer Haustüre. Außerdem hat der Mensch schon vor einem halben Jahrhundert dafür gesorgt, dass er mit seinen Waffen den ganzen Planeten zerstören kann. Ein größerer Konflikt wäre global katastrophal.

Jeder Krieg auf dem kleinen Planeten geht uns alle an, wenn auch manchmal die Folgen für uns erst später bemerkbar sind. Das hat man in Europa in den letzten Jahren besonders merken können, nachdem der Syrienkrieg ausbrach. Nicht nur die Anfeindungen gegen die Flüchtlinge und Ausländern hat zugenommen. Sonders sogar die Angst vor dem sogenannten „Unbekannten“ oder dem „Fremden“ ist ebenfalls gestiegen. Selbst in der dort ansässigen Bevölkerung hat es eine politische Spaltung gegeben.

Kriege sind nicht immer primär rassistisch motiviert, haben aber das Denken "Wir und die Anderen" immer als Grundlage. Sei es, ob es um Wasser und andere Rohstoffe oder um religiöse und kulturelle Differenzen geht. Um den Frieden auf unseren Planeten zu gewährleisten, um den Fortbestand unserer Spezies zu sichern, müssen wir uns alle als eine Menschheit sehen. Und um nicht weniger geht es hier.

Rassismus, Diskriminierung und Anfeindungen sind Gift für den Fortbestand unserer Menschheit.

Deshalb wollen wir als Schule im Namen von Maria Montessori und in unser aller Interesse, die Friedenserziehung als einer unserer höchsten Bildungsziele auszeichnen.

Eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden ist für uns somit unabdingbar.