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Montessori-Pädagogik und Pikler-Pädagogik in der Krippe

Maria Montessori befasste sich hauptsächlich mit der intellektuellen und emotionalen Entwicklung des Kindes, wobei sie sich nicht mit der pflegerischen Situation im Säuglingsalter auseinandersetzte. Aber gerade die Pflegesituation, in welcher eine emotionale Bindung zwischen dem Säugling und der erwachsenen Person aufgebaut werden kann, beansprucht viel Zeit. Diese Erkenntnis hat Emmi Pikler in ihren Theorien hervorragend analysiert und Handlungsanweisungen zum Gelingen erarbeitet. Aus diesem Grund verbinden wir in der Krippe des Kinderhauses Erding die Methoden Maria Montessoris mit den Erkenntnissen und Ansätzen Emmi Piklers.

„Das Kind ist nicht ein leeres Gefäß, das wir mit unserem Wissen angefüllt haben und uns so alles verdankt. Nein, das Kind ist der Baumeister des Menschen und es gibt niemanden, der nicht von dem Kind, das er selbst einmal war, gebildet wurde (...) Das Kind formt sich zu dem zukünftigen Menschen, indem es seine Umwelt absorbiert.“ (M.M. Das kreative Kind)

Wichtigste pädagogische Aussagen Emmi Piklers

P räsenz

I nteraktion

K ommunikation

L ernen mit Freude

E mpathie

R espektvoller Umgang

Bei der feinfühligen Pflege dient die Haltung der Erzieher/-innen der Herstellung der Bindung zum Kind, indem man sich Zeit nimmt, Präsenz und Echtheit zeigt und unterstützend und wertschätzend handelt.

Wichtige Ziele der feinfühligen Pflege sind Achtsamkeit, Kommunikation ausschließlich mit dem Kind, Empathie für das Kind und die Reflexion über das eigene Tun. Dadurch baut sich eine stabile Bindung zwischen Kleinkind und Erzieher/-in auf, was dazu führt, dass sich dasKind geborgen fühlt.