Die vorbereitete Umgebung

Bei ihrer Arbeit mit den Kindern benutzte Maria Montessori Arbeitsmaterialien, die die geistige Entwicklung über manuelle Tätigkeiten und Erfahrungen mit den Sinnen ermöglichten. Die Kinder können mit dem Material selbständig arbeiten und ihre Lernerfolge kontrollieren.

Deshalb ist die vorbereitete Umgebung ein wichtiger  Bestandteil. Ohne diese kann Montessoripädagogik nicht funktionieren.

Die vorbereitete Umgebung dient dazu, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich nach und nach vom Erwachsenen zu lösen, von ihm unabhängig zu werden.

 

  • Das Material ist in verschiedene Bereiche eingeteilt: Mathematik, Sprache, Übungen des täglichen Lebens, Sinnesmaterialien.
  • Die Kinder finden das Material immer am selben Platz, denn nach Maria Montessori führt äußere Ordnung zur inneren Ordnung. Es wird von den Erzieherinnen täglich mehrmals auf Vollständigkeit und Sicherheit (Verletzungsgefahr) kontrolliert. Die Kinder selbst pflegen das Material z. B. Staub wischen, auswaschen etc.
  • Die Einrichtung bzw. die Materialien sind auf die Proportionen des Kindes abgestimmt. Das Material steht frei, in Augenhöhe der Kinder im Regal und hat Aufforderungscharakter.
  • Das Material ist nach Wissensgruppen/-stand und Altersstufen vorhanden oder dementsprechend abwandelbar, wobei auf eine Altersmischung geachtet wird.
  • Jedes Material ist nur einmal vorhanden. Die Kinder sollen damit soziales Verhalten durch Rücksichtnahme auf andere Kinder erlernen.
  • Dinge für die körperliche Pflege wie z. B. Seife, Handtücher, Taschentücher, stehen für Kinder bereit.
  • Arbeiten die Kinder mit beispielsweise dem rosa Turm, tun sie dies auf einem Arbeitsteppich. Dieser Teppich stellt einen geschützten Raum dar, es ist ein unangetasteter Bereich für sie.

Veranstaltungskalender

Mai - 2012
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